Jedes Pissblättchen oder jeder sich irgendwie hip fühlende Videotext hat
seine In- und Out-Listen. Und hier ist das TJ/home-Äquivalent
dazu:
Die ultimative Cool- und Nicht-Cool-Liste!
| Alle Sachen, die cool sind, werden durch die
fröhliche Sonne gekennzeichnet. (Schon mal 'ne blaue Sonne
gesehen? Wenn ja, solltet Ihr euch ernsthaft Gedanken über Euren
Drogenkonsum machen!)
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| Und die traurige Sonne markiert natürlich die Sachen, die
nicht cool sind.
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| Dieses Gesicht markiert die Sachen, bei denen ich unentschlossen
bin: Es könnte cool sein... aber anderseits...
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Die lustigen kleinen Icons stammen übrigens nicht von mir: Ich habe sie aus dem
Spiel Snood von Dave Dobson geklaut, einem wirklich netten Puzzlespiel für
»ma' eben zwischendurch starten und dann sitz' ich doch wieder 'ne halbe Stunde
davor«. Die Spielidee ist ähnlich simpel wie bei Tetris, und ähnlich hoch
ist auch der Suchtfaktor von Snood. Gibt's m.W. nur für Macintosh; Besitzer dieses
Rechners sollten es sich aber auf alle Fälle mal zulegen.
Die Entscheidung darüber, was cool ist und was nicht, fälle ich
natürlich selbst. Nach welchen Kriterien? Ganz einfach: Ich setze mich hin, denke
über irgendetwas nach, und irgendetwas anderes kommt dabei heraus. Das schreibe ich
auf. Damit sind manche Leute überaus berühmt geworden (Plato, Nietzsche, Hegel,
Marx und wie sie alle heißen). Ich werde damit vermutlich nicht ganz so berühmt
werden. Macht aber nichts. Können wir anfangen?
Rubriken
Um die Cool- und Nicht-cool-Liste ein bisschen übersichtlicher zu gestalten, habe
ich sie in verschiedene Rubriken eingeteilt. Derzeit sind verfügbar:
Computer und so
| Atari-Computer und kompatible sowie deren User. Lassen sie sich
davon beeindrucken, dass »ihre« Plattform praktisch zum
Randgruppencomputersystem verkommen ist? -- Nein. Sie wissen, was sie
an ihrem System haben und verzichten dafür auf
Kompatibilität zur Masse. Mit all' den beizeiten auch negativen
Folgen. Sie beugen sich nicht dem Druck des Standards und beweisen
sich somit als echte Individualisten. Und sie gehen anderen Leuten
ständig mit ihren Atari-Lobhudeleien auf den Geist, z.B. wenn sie
im Internet eine eigene Website haben.
Ist das cool? -- Klar. Weil's um Atari geht.
|
| Windows-Computer sowie deren User.
Okay, vielleicht gibt es gute Gründe, einen Windows-Rechner
zu haben. Vielleicht ist an diesem System nicht einmal alles
schlecht. Aber cool ist es bestimmt nicht, ein
Windows-Computer oder -Anwender zu sein. Das zu tun, was alle tun, und
zwar weil es alle tun, ist niemals cool. Es mag unter gewissen
Umständen das Vernünftigste sein. Aber das
Vernünftigste ist selten cool.
|
| MacOS X -- vor einiger Zeit war dieses Betriebssystem hier noch
als »vielleicht cool, vielleicht aber auch nicht cool«
aufgeführt. Jetzt habe ich mich entschieden: MacOS X ist
cool!
Gut, über die Oberfläche »Aqua« kann man
weiterhin streiten. Aber dass das MacOS jetzt einen soliden
Unix-Unterbau bekommt, ist schon 'ne feine Sache. Ich rede gar nicht
von so Sachen wie Speicherschutz oder preemptiven Multitasking -- das
sind Selbstverständlichkeiten für ein modernes
Betriebssystem, und Apple sollte sich in grund und Boden schämen,
dass sie es bis MacOS 9.x nicht geschafft haben, sowas einzubauen.
Aber allein die Möglichkeit, einen echten Apache-Webserver zu
installieren, mit PHP und MySQL und allem Zipp und Zapp; dass man
endlich auch unter MacOS mal an die Kommandozeile darf uuuuund
natürlich auch den ganzen anderen technischen Kram eines UNIX ...
cool, einfach cool.
Jawoll.
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Fernsehen und so
| Nachmittagstalkshows. Darüber haben wir ja ein ganzes Kapitel, aber
trotzdem mal 'ne kurze Zusamenfassung: Hirnlose Idioten wollen sich
mit aller Gewalt in der Öffentlichkeit lächerlich machen.
Trauriger Beweis dafür, dass die Leute heutzutage ihr Leben
augenscheinlich nur noch mit Hilfe des Fernsehens in den Griff
kriegen, selbst wenn sich ihre Probleme nach einem halben Jahr von
ganz alleine lösen würden -- damit meine ich die
16-jährigen Mädchen, die ihrem Ex-Lover hinterher weinen.
Und der Moderator ruft den Ex-Lover hinein und fragt: »Willstes
nich nomma versuchen, oder sie am besten heiraten?«, anstatt zu
sagen: »Hömma, Mädel, vergiss den Pisser, bald haste eh
nen neuen Stecher.«
|
| Charmed. Okay, die Handlung ist nicht gerade umwerfend.
Aber wer braucht eine überdurchschnittliche Handlung, wenn er so
(Achtung, Wortspiel:) bezaubernde Darstellerinnen wie Shannen
Doherty, Holly Marie Combs, Alyssa Milano und demnächst Rose
McGowan hat?
|
| Buffy. Also, Sarah Michelle Gellar ist natürlich
schon ein lecker Schätzken; und somit hätte Buffy durchaus
das Potential, eine richtig coole Serie zu sein. Auch hier ist die
Handlung nicht immer der Hammer; aber wie am Beispiel von Charmed
bewiesen wurde, ist das auch nicht unbedingt nötig.
Das Dumme an Buffy: SMG ist bei weitem nicht so cool, wie sie sein
könnte. Vermutlich macht das Konzept des »eigentlich
ganz braven sauberen Mädels, dass aber auch Vampite verhauen
kann« gerade den Erfolg von Buffy aus. Ich find das
aber nicht so toll, Buffy sollte cooler sein!
Wer »Eiskalte Engel« gesehen hat, weiß, dass SMG
es drauf hat, coolere Ellis zu spielen. Wenn sie dieses Potential in
Buffy ausschürfen würde/dürfte, wäre die Serie
wahrscheinlich wirklich cool.
Außerdem nervt es, dass andere hübsche Frauen (Cordelia
und vor allem Faith) ständig in der Schwesternserie
»Angel« landen und in Buffy dann nur noch sporadisch
auftreten -- soll ich mir Angel jetzt auch noch angucken? Nö,
eigentlich habe ich Mittwoch abends auch noch andere Sachen zu tun ...
|
| Die Teletubbies. Natürlich sind die Tubbies an sich ziemlich
blöde, aber der Beweis, dass selbst durchgeknallte Kiffer eine
Fernsehserie für Kinder entwerfen und damit weltweite Erfolge
feiern dürfen, ist schon ziemlich cool.
Und wer jetzt nicht weiß, warum ich die Erfinder für
durchgeknallte Kiffer halte, sollte sich mal eine Folge der
Teletubbies anschauen: So etwas kann man sich nur im
Drogenrausch ausgedacht haben.
Möglicherweise werde ich das eines Tages auch etwas genauer
ausführen -- natürlich hier auf TJ/home.
|
| STAR TREK. Trotz des zuvor gesagten kann Massenware, was Star
Trek sicherlich ist, manchmal cool sein. Science Fiction hat immer das
Potential, cool zu sein, und Star Trek erfüllt die Jungschen
Anforderungen an Coolness. Aber innerhalb des Star Trek-Universums
kann man natürlich noch differenzieren:
- Das Original aus den 60ern (The Original Series, TOS -- ist es
Zufall oder Fügung, dass die Abkürzung die gleiche ist wie
die eines coolen Betriebssystems?) ist selbstverständlich
supercool. Weil sie in die Welt gesetzt wurde, obwohl keiner die
Erfolgsaussichten beurteilen konnte. Weil damals unpopuläre
Entscheidungen getroffen wurden: Eine Negerin und ein Russe als
Führungsoffiziere? Ei pfui! -- rief der durchschnittliche
weiße Amerikaner da. Und weil Cpt. Kirk nicht der Meinung war,
man müsse Meinungsverschiedenheiten mit selbst den widerlichsten
Gegnern erstmal ausdiskutieren.
- The Next Generation (TNG) war dar schon wesentlich uncooler. Zum
Beispeil, weil Cpt. Picard der Meinung war, man müsse
Meinungsverschiedenheiten mit selbst den widerlichsten Gegnern erstmal
ausdiskutieren. Weil ein widerlicher schleimiger Streber wie Wesley
Crusher mit an Bord war. (»Die besten Leute der Sternenflotte
finden keine Lösung? -- Fragen wir doch Wesley!«)
Zugegebenermaßen sind die späteren Seasons von TNG schon um
einiges cooler. Aber da nichts auf dieser Welt perfekt ist, hat man da
Deanna Troi ihre scharfen Outfits geklaut.
- Deep Space Nine (DS9) ist wiederum supercool. Die düsterste
und aggressivste Serie der Star Trek-Saga. Während TNGs LaForge
political correctness mit der Brechstange ist (»Nehmen
wir als Chefingenieur einen blinden Neger, da haben zwei Randgruppen
in einem Streich integriert!«), ist O'Brien der nette Kerl von
nebenan, mit dem man auch mal einen saufen gehen möchte.
Cpt. Sisko ist zwar kein Draufgänger wie Kirk, aber deutlich
resoluter als Picard, und hat 1000 Coolness-Punkte gewonnen, seit er
mit Glatze und Bart auftritt.
Jadzia Dax (umglücklicherweise am Ende der sechsten Season
ausgestiegen) ist witzig, hübsch, hat stets einen frivolen Spruch
auf den Lippen und ist offensichtlich bisexuell -- wen wundert's bei
sieben Leben in männlichen und weiblichen Körpern; und wen
wundert's, dass unsere sauberen amerikanischen Freunde das
höchstens leicht anzudeuten wagen.
Während an Bord der Enterprise 1701-D alle immer lieb und
brav sind (kleine Ausnahme: Ensign Ro Laren, ein echtes Highlight der
Serie), finden sich auf DS9 solch' zwielichtige Charaktere wie Quark
und Garrak.
- Voyager ist immerhin ein bisschen cooler als TNG. Im
Delta-Quadranten gestrandet, kann man die Sternenflottenprotokolle
schon mal in bester Kirk-Manier beiseite legen. Und auch Cpt. Janeway
lässt gerne mal Taten sprechen anstatt zu sagen: »Du, das
möchte ich aber erstmal ein stückweit mit Dir
diskutieren.«
Voyager hat 2000 Coolness-Punkte gewonnen, seitdem Seven Of Nine
eingestiegen ist.
|
Personen
| Lara Croft. Im Vertrauen gesagt: Die gibt's gar nicht!
Cool ist sie trotzdem. Supercool. Wenn es sie wirklich gäbe: Ich
würde sie haben wollen. Vielleicht hätte meine Freundin
etwas dagegen, aber man könnte sie sich ja auch teilen. (Huiii,
jetzt habe ich aber Eure Phantasie angeregt, was?)
Das Problem ist nur: Wir beide müssten uns vermutlich mit den
tausenden anderen Leuten, die Lara habe wollen, prügeln. Und am
Ende steht Lara vor uns, hält uns die Uzis unter die Nase und
sagt: »Verpisst Euch!« Denn wer weiß schon, wen Lara
cool findet?
Lange Zeit rankten die Gerüchte und Diskussionen, wer sie in
einem Spielfilm darstellen wird. Dabei wurden dann so
»tolle« Vorschläge wie Demi »ich könnt bald
auch Laras Mutter spielen« Moore, Anna Nicole »ich kann zwar
nicht die Bohne schauspielen aber hab zumindest dicke
Titten« Smith oder Pamela »ich lass mich gern
verprügeln« Anderson gemacht.
Eigentlich hätte niemand Lara spielen sollen,
wirklich cool wäre ein komplett computeranimierter Film gewesen.
Das wäre m.E. die beste Lösung gewesen. Aber mit Angelina
Jolie wurde auf jeden Fall die zweitbeste Lösung gefunden.
Und mögen so manche Leute auch an dem Film rumgemäkelt
haben -- ich fand ihn cool. Natürlich war er nicht mit einer
überragenden Story gesegnet. Aber herrje, wer hat das denn
erwartet? Wie soll man denn aus einem Computerspiel einen Film
mit überzeugender Story machen?
Statt dessen hat man sich für die filmische Umsetzung des
Computerspiels entschieden: Lara reist durch die Welt, kämpft
gegen herumlaufende Statuen und schaukelt in physikalisch vollkommen
unmöglicher Weise auf irgendwelchen herumschwingenden Dingern
herum.
Und sieht dabei die ganze Zeit cool aus.
Was will man mehr?
|
| Gina Gershon. Amerikanische Schauspielerin mit dem
erotischsten Mund der gesamten Branche. Hat u.a. mitgespielt in
»Bound«, »Showgirls« und »Im Körper des
Feindes«. Ist allerdings viel zu selten zu sehen. Spielt bevorugt
coole (klar!), toughe Frauen und wäre auch eine gute Wahl
für die Rolle der Lara Croft gewesen, aber mittlerweile ist sie
eigentlich schon ein bisschen zu alt dafür. Schade eigentlich.
|
| Michelle Forbes. Hat Ensign Ro Laren in »Star Trek
TNG« gespielt (s.o.) und ist meine absolute Lieblingsfigur dieser
Serie. Außerdem war sie in »Kalifornia« an der Seite
von David Duchovny, Juliette Lewis und Brad Pitt zu sehen. Seitdem
habe ich gar nichts mehr von ihr gehört, was mal wieder die
Ungerechtigkeit der Showbranche beweist.
|
| Terry Farrell. Natürlich: Jadzia Dax in »Star
Trek DS9«. Ihr Austieg aus der Serie hat eine Lücke
gelassen, die Nicole DeBoer leider nicht füllen konnte. Das
wäre halb so schlimm, da ohne Terry sowieso nur noch eine Season
gedreht wurde -- aber sollte es jemals zu einem DS9-Kinofilm kommen,
wird sie mir um so mehr fehlen.
|
| Shannen Doherty, Holly Marie Combs, Alyssa
Milano und Rose McGowan.
Shannen fand ich zwar schon immer hübsch, aber trotzdem habe
ich nie »Beverly Hills 90210« geguckt. War einfach zu
uncool. Alyssa Milano fand ich auch schon immer hübsch, aber
trotzdem war »Wer ist hier der Boss?« kaum zu ertragen.
Holly Marie Combs fand ich früher nicht hübsch --
weil ich sie gar nicht kannte: »Picket Fences« habe ich auch
nicht geguckt.
Um so schöner, dass diese drei hübschen, coolen Frauen
in »Charmed« (s.o.) zusammen getroffen sind. Die Serie lebt
von den drei Mädels -- die manchmal etwas dürftige Handlung
kann man da ruhig missachten.
Und nachdem Shannen die Serie verlassen hat -- was ich
unzweifelhaft niemals wirklich verkraften werden --, wurde zumindest
eine weitere hübsche und coole Frau gefunden, die ihren Platz
einnimmt: Rose McGowan. Damit ihr mich nicht falsch versteht: Rose hat
durchaus noch einen höheren Coolness-Faktor als Shannen! Aber das
Trio Shannen/Alyssa/Holly war ein perfekt für die Serie. Mal
sehen, ob die Macher es schaffen, Rose angemessen zu integrieren...
|
| Britney Spears. Lange Zeit war sie definitv uncool.
Ganz süß vielleicht, aber uncool. Nun überrascht
sie mich plötzlich mit coolen Fotos und dem coolen Video zu
»I'm A Slave 4 U«. Da denkt man schon: Hey, Brit wird jetzt
cool!
Und dann kommt sie mal wieder mit dem Statement daher, dass sie
jungfräulich in die Ehe gehen will. Kein Wunder, wenn dann direkt
hinterher sagt, dass sie demnext ihren Justin heiraten wird ...
ordentlich abgehangen oder watt?
Heiraten vor lauter Geilheit, weil man vorher nicht ficken will,
ist auf jeden Fall uncool. Und so werden wir wohl weiter
rätseln ...
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| Denise Richards. Denise ist cool ... weil sie einfach
cool ist. Hübsch, gute Figur (okay, leichte Abzüge in der
B-Note wg. Silikontitten), und ein waaahnsinnig erotischer Mund.
Auch Denise wäre eine gute Lara-Kandidatin gewesen...
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| Jasmin Wagner. Ich weiß, Ihr glaubt mir nicht. Aber
Jasmin ist cool.
Ich finde sie wirklich sehr sympathisch. Und vor allem: Sie hat
nun endlich ihr »Blümchen«-Dasein abgelegt! Was auch
immer sie in Zukunft machen wird, ich wünsche ihr alles Gute!
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| Nancy Callahan, age nineteen. Und hier noch mal eine
Elli, die wirklich, richtig cool ist.
Supercool!
Die ist so cool, die kriegt sogar ein eigenes Fenster!
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